Nach dem Tod ihres Ehemanns 1916 übernahm Rosa als „Korbfabrikantenwitwe“ die Verantwortung für das Familienunternehmen. Sie wandelte die Firma in eine Offene Handelsgesellschaft um und legte damit die Grundlagen für ein stetes Wachstum der Firma in den Zwanziger Jahren.
Gleichzeitig zeigte sie vorbildliches soziales Engagement: Das Unternehmen half der örtlichen Volksschule mit 100 Zentnern Kohle durch einen kalten Winter und spendete unter anderem 1000 Mark für den Bau von Erholungsheimen für Soldaten, wofür sie mit dem Bayerischen König-Ludwig-Kreuz geehrt wurde.

Um 1914 (v.l.: Stefan Pauson, Hans Hess [Sohn von Thekla Pauson Hess], Robert Pauson, Rosa Pauson, Thekla Pauson Hess)
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